Übergangsfrist für Geburtsurkunde nach Südafrika

Laut Auswärtigem Amt hat das südafrikanische Innenministerium eine Übergangsfrist für die formal bereits Ende Mai in Kraft getretenen Regelungen zum Schutz von Kindern vor Menschenhandel bewilligt. Demnach muss erst ab 1. Oktober bei der Ein- und Ausreise von Minderjährigen eine Geburtsurkunde vorgelegt werden. Wie South African Tourism informiert, ist darunter eine vollständige Geburtsurkunde im Original zu verstehen. Sofern sie nicht in englischer Sprache ausgestellt ist, muss zusätzlich eine beglaubigte Übersetzung vorgelegt werden. Reisenden wird empfohlen, sich bei den deutschen Behörden eine “Internationale Geburturkunde” ausstellen zu lassen und im Original mitzuführen. Reist ein Minderjähriger nicht in Begleitung beider sorgeberechtigter Elternteile, gelten zusätzliche Anforderungen. Je nach Fall muss zum Beispiel durch eine Einverständniserklärung (“affidavit”) nachgewiesen werden, dass der nicht anwesende Elternteil mit der Reise einverstanden ist.

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