Passagierrückgang an deutschen Flughäfen

Innerhalb Deutschlands wird deutlich weniger geflogen – das zeigen die Verkehrszahlen für das erste Halbjahr 2013, die der Flughafenverband ADV (Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen) heute in Berlin vorstellte. Mit einem Minus von 5,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum brach vor allem der innerdeutsche Verkehr ein. Der interkontinentale Verkehr hingegen legte in den vergangenen sechs Monaten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 1,4 Prozent leicht zu, der Europa-Verkehr stieg um 1,5 Prozent.

Insgesamt sank die Zahl der Starts und Landungen an den 22 internationalen Verkehrsflughäfen in Deutschland verglichen zum ersten Halbjahr 2012 um 5,6 Prozent auf knapp 1,1 Millionen. Fast 94,1 Millionen Passagiere wurden in dem Zeitraum abgefertigt. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sank das Fluggastaufkommen damit um 0,4 Prozent. Das ist der schlechteste Wert seit 2009.

Grund für diesen Einbruch sei neben der von den Fluggesellschaften vollzogenen Umstellung auf größere Flieger vor allem die schwierige Situation der Airlines, so der ADV.

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