So viel kostet die Sky Airlines Pleite

Die Insolvenz des türkischen Ferienfliegers Sky Airlines trifft vor allem X-Veranstalter ins Mark. Da sie im Einzelplatzgeschäft Flug-Tickets sofort bezahlen müssen, sind die Ausfälle zum Teil enorm. Etwa bei JT Touristik: Der Berliner Veranstalter musste nicht nur für Urlauber vor Ort neue Rückflüge organisieren, sondern auch für rund 1.500 Buchungen für die nächsten Monate neue Tickets organisieren.

Die Mehrkosten dafür schätzt JT-Chefin Jasmin Taylor derzeit auf rund 500.000 Euro. „Wir können froh sein, dass von unseren rund 23.000 Türkei-Kunden in diesem Jahr nicht mehr auf Sky gebucht werden“, sagt die Managerin.

Immerhin habe es ihr Team geschafft, nach der Pleite innerhalb von einer Nacht für alle Kunden vor Ort neue Rückflüge zu organisieren. „Das war teuer, aber eine Meisterleistung“, freut sich Taylor. Man habe inzwischen zudem alle betroffenen Reisebüros und Kunden angerufen und über die Änderungen der Flüge informiert. „Dieser Service ist ein gewaltiger Aufwand, aber für uns selbstverständlich“, so die JT-Chefin.

Wie viele Reisebüros auch bringt sie nunmehr wieder das Thema einer Insolvenzversicherung für Airlines ins Spiel. Die wird seit Jahren diskutiert, konkrete Pläne dafür gab es bislang aber noch nicht. (Quelle: Touristik Aktiuell)

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