Condor hält an Service Charge fest

Es geht auch anders: Im Gegensatz zu Lufthansa und Air Berlin hält der Charter-Flieger des Thomas-Cook-Konzerns Condor auch künftig an der Basic Service Charge fest. Damit bleibt die Preisgleichheit zwischen Reisebüro-Vertrieb, Condor-Website und Condor-Callcenter bestehen.

Condor garantiert zudem die volle Produktverfügbarkeit in allen Vertriebskanälen und betont, dass Reisebüros auch bei Nur-Flug-Buchungen weiter als Handelsvertreter fungieren. „Die Büros vermitteln ausschließlich die Flugleistungen, übernehmen für die Durchführung aber keine Haftung“, betont Vertriebschef Uwe Klenovsky.

Für ihn ist die Preisgleichheit von Airline-Webseiten und stationärem Vertrieb ein äußerst wichtiges und strategisches Thema. Bei Condor sei man zu dem Schluss gekommen, „bewusst einen anderen Weg“ als die Konkurrenz gehen zu wollen – auch wenn dadurch im täglichen Preiskampf von Zeit zu Zeit Nachteile entstehen, so Klenovsky. Für Condor sei es wichtiger, mit den Reisebüros auf der Basis einer fairen Partnerschaft zusammenzuarbeiten.

Neben der Basic Service Charge von drei Euro pro Strecke können Reisebüros ihre Vergütung durch eine optionale Service Charge aufstocken. Der Gesamtbetrag wird gegenüber dem Kunden als „Condor Service Charge“ ausgewiesen.

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