Nepal: Auswaertiges Amt aktualisiert Medizinischen Reisehinweis

Das Auswaertige Amt hat am 5. April seine Medizinischen Reisehinweise zu Nepal grundlegend ueberarbeitet. In der aktualisierten Fassung weist das Amt zum einen auf die im Land bestehende hohe Tollwutgefaehrdung hin und schreibt dazu woertlich (Fettsetzung durch uns):

„Bei der Tollwut handelt es sich um eine regelmaeßig toedlich verlaufende Infektionskrankheit, die durch Viren verursacht wird, welche mit dem Speichel infizierter Tiere oder Menschen uebertragen werden (durch Biss, Belecken verletzter Hautareale oder Speicheltroepfchen auf den Schleimhaeuten von Mund, Nase und Augen). Landesweit besteht ein hohes Risiko an Bissverletzungen durch streunende Hunde und Uebertragung einer Tollwut. Die notwendigen, medizinischen Massnahmen nach Bissverletzungen eines Ungeimpften sind in Nepal nicht immer moeglich. Einen zuverlaessigen Schutz vor der Erkrankung bietet die Impfung vor einem Biss. Deshalb kommt einer vorbeugenden Tollwutimpfung für Reisen nach Nepal eine besondere Bedeutung zu. Sie sollte unbedingt vor Reiseantritt abgeschlossen sein. Die auch nach einem Biss notwendige, unverzuegliche „Auffrischung“ kann dann ggf. vor Ort erfolgen.“

Zudem nimmt das Amt zu mehreren seit Dezember 2011 in Zuchttierbestaenden aufgetretenen Infektionsfaellen mit dem Vogelgrippe-Virus H5N1 Stellung und schreibt dazu:

„In Nepal, u. a. auch im Raum Kathmandu, sind im Frühjahr 2012 vereinzelt Faelle von klassischer Gefluegelpest (hochpathogene Form der aviaeren Influenza oder „Vogelgrippe“) bei Tieren, nicht jedoch bei Menschen, aufgetreten. Das Risiko für Reisende gilt als gering. Trotzdem sollte sicherheitshalber bei Reisen im Land auf Kontakt mit Voegeln und Gefluegel und insbesondere auf den Besuch von Gefluegelmaerkten verzichtet werden.“

Aktuell reisen Gäste von uns in Nepal. Die naechste Reisegruppe reist am morgigen 6. April, eine weitere Reisegruppe folgt am 27. April nach Nepal.

Alle unsere Nepal-Gaeste erhalten die Medizinischen Reisehinweise des Auswaertigen Amtes bei Buchung. Es ist somit sichergestellt, dass alle Gäste ausreichend über die Bedeutung einer Tollwutimpfung für Nepal informiert sind.

In Reaktion auf erste Berichte der Weltgesundheitsorganisation WHO ueber neue Fälle von Vogelgrippe bei Zuchttieren verzichten wir in Nepal bereits seit Februar 2012 auf alle ungenuegend gegarten Gefluegelgerichte und auf den Besuch von Marktbereichen, in denen mit lebenden Zuchtvoegeln gehandelt wird. Zudem werden seit Februar alle Gaeste zusammen mit den Reiseunterlagen über das erneute Auftreten des Virus informiert.

Quelle: Studiosus Reisen

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