Syrien: Absage aller Syrienreisen mit Reisebeginn bis 31. Oktober

Die anhaltenden Militaeraktionen gegen Zentren der Protestbewegung haben in den letzten Tagen zu einer deutlichen Zuspitzung der innenpolitischen Lage in Syrien gefuehrt. Sowohl im Grenzgebiet zur Tuerkei als auch im Nordosten des Landes setzen Spezialeinheiten der Streitkraefte ihre Aktionen fort. In den grenznahen Gebieten in der Tuerkei und im Libanon nimmt die Zahl der Fluechtlinge zu. Nach allen uns vorliegenden Informationen ist nicht mit einer raschen Entspannung der Lage zu rechnen.

In Reaktion auf die juengsten Ereignisse hat das Auswaertige Amt seine Sicherheitshinweise in den letzten Wochen schrittweise verschaerft. Auch im letztmalig am 23. Mai aktualisierten Hinweis warnt das Amt vor Reisen nach Syrien und schreibt woertlich:
„Vor Reisen nach Syrien wird derzeit gewarnt. …
In Syrien ist es in juengster Zeit in vielen Staedten und Ortschaften landesweit zu Demonstrationen und zum Teil auch zu gewaltsamen Auseinandersetzungen gekommen. Die Demonstrationen werden vor allem nach den Freitagsgebeten in der Naehe von Moscheen und an zentralen Plaetzen abgehalten. Sie finden allerdings zunehmend auch an anderen Tagen statt. Ob und wo es zu Gewalt kommt, ist schwer vorherzusagen.“
Aktuell reisen keine Gaeste von uns in Syrien.

Die naechsten Abreisen nach Syrien sind ab Mitte September vorgesehen. Vor dem Hintergrund der weiteren Zuspitzung der Lage im Land und der unveraendert bestehenden Reisewarnung des Auswaertigen Amtes sehen wir keine Moeglichkeit mehr, diese Reisen durchzufuehren. Wir werden daher umgehend alle Syrienreisen mit Abreise bis zum 31. Oktober absagen, die Gaeste benachrichtigen und ihnen attraktive Alternativreisen anbieten.

Ueber die Durchfuehrung unserer Syrienreisen, die nach dem 1. November 2011 beginnen, entscheiden wir jeweils bis spaetestens zwei Monate vor Reisebeginn. Gaeste auf diesen Syrienreisen haben weiterhin ein Recht auf kostenlose Umbuchung oder Stornierung.

Im Gegensatz zu Syrien ist die Lage im benachbarten Jordanien weiterhin ruhig. Zwar kam es auch in Jordanien am Rande von Demonstrationen vereinzelt zu gewalttaetigen Ausschreitungen. Die Demonstrationen richteten sich jedoch zu keinem Zeitpunkt gegen westliche Besucher und Touristen und haben bisher nicht zu einer nachhaltigen Verschlechterung der innenpolitischen Lage gefuehrt. Wir gehen daher davon aus, dass wir alle unsere fuer Herbst geplanten Jordanienreisen ohne Einschraenkungen durchfuehren koennen.

Mit freundlichen Gruessen

Ihr Studiosus-Sicherheitsmanagement

Studiosus Reisen Muenchen GmbH
Riesstr. 25, 80992 Muenchen
HR München B 40171
Geschäftsführer: Peter-Mario Kubsch
mailto:Studiosus-Sicherheitsmanagement@studiosus.com
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