Madagaskar Reise: Auswaertiges Amt aktualisiert Sicherheitshinweis

Madagaskar: Auswaertiges Amt aktualisiert Sicherheitshinweis

Bei den juengsten Gespraechen ueber die weitere politische Entwicklung des Inselstaates konnte erneut kein Durchbruch erzielt werden. Die innenpolitische Lage in Madagaskar bleibt somit angespannt. Vor dem Hintergrund der anhaltenden wirtschaftlichen Krise und der unsicheren politischen Perspektive hat in den letzten Monaten die Kriminalitaet deutlich zugenommen. In seinem am 7. Juni aktualisierten Sicherheitshinweis informiert das Auswaertige Amt abermals ueber die zunehmende Kriminalitaet in den Großstaedten und den Tourismuszentren und schreibt woertlich:
„Die seit Ende Januar 2009 andauernde politische Krise ist bisher nicht geloest. Eine Rueckkehr zu politischer und wirtschaftlicher Stabilitaet gegenwaertig noch nicht abzusehen. In der Hauptstadt Antananarivo sind politisch motivierte Demonstrationen, die u.U. auch in gewalttaetige, bewaffnete Auseinandersetzungen muenden koennen, jederzeit moeglich. Es wird empfohlen, vor allem im Innenstadtbereich Antananarivos besondere Vorsicht walten zu lassen und Menschenansammlungen zu meiden.
In letzter Zeit ist ein deutlicher Anstieg der Kriminalitaet zu verzeichnen. Taschendiebstaehle und bewaffnete Raubueberfaelle – auch am Tag – kommen immer wieder vor. Insbesondere betroffen ist auch hier die Hauptstadt Antananarivo, vor allem das Stadtzentrum um Analekely und die Avenue de l’Indépendance.

In den zurueckliegenden Monaten wurden aber auch vermehrt Zwischenfaelle aus anderen staedtischen und touristisch frequentierten Ballungsgebieten vermeldet, insbesondere aus Tuléar und Manakara.

… Besondere Vorsicht ist geboten im Stadtzentrum von Antananarivo (Gebiete um Analakely / Avenue de l’Indépendance, Behohirika), in der Umgebung der Hotels und der von Auslaendern bevorzugten Restaurants sowie generell bei Menschenansammlungen und an den Stationen der Ueberlandtaxis (taxis brousse).

In den zurueckliegenden Monaten wurden zudem auch vermehrt kriminelle Zwischenfaelle aus Touristenzielen vermeldet. Hierbei sind insbesondere staedtisch gepraegte und touristisch frequentierte Ballungsgebiete an den Kuesten Madagaskars betroffen. Es wurden bewaffnete Raubueberfaelle aus den Staedten Antsiranana (Diego-Suarez), Tuléar, Morondava und Manakara sowie den Urlaubsinseln Nosy Be und Sainte Marie gemeldet. Die Gewaltbereitschaft hat insgesamt zugenommen.

Nach Einbruch der Dunkelheit wird in allen staedtischen Gebieten von Spaziergaengen, ob allein oder zu mehreren, aus Sicherheitsgruenden abgeraten.“

Aktuell reisen keine Gaeste von uns in Madagaskar, die naechste Abreise ist am 13. Juni vorgesehen.

Alle unsere Madagaskar-Gaeste erhalten den jeweils aktuellen Sicherheitshinweis des Auswaertigen Amtes bei Buchung sowie mit ihren Reiseunterlagen. Sie sind somit ueber die anhaltend schwierige innenpolitische Lage und die steigende Kriminalitaet im Land informiert.

Alle unsere Madagaskarreisen sind so geplant, dass Spaziergaenge oder Fahrten im Dunkeln grundsaetzlich vermieden werden. Reiseleiter und oertliche Leistungspartner sind seit Beginn der innenpolitischen Krise vor zwei Jahren zu erhoehter Vorsicht und zum weitraeumigen Meiden von Menschenansammlungen aufgefordert.

Wir verfolgen die Entwicklung der Sicherheitslage im Land sehr aufmerksam. Bei Bedarf ergreifen wir alle fuer die Sicherheit unserer Gaeste notwendigen Maßnahmen.

Unabhaengig von der juengsten Aktualisierung des Sicherheitshinweises haben alle unsere Madagaskar-Gaeste im Jahr 2011 ein Recht auf kostenlose Umbuchung ihrer Reise bis vier Wochen vor Abreise.

Studiosus Reisen Muenchen GmbH

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein abgelegt und mit , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.